| Demokratiebildung

Mythos: Neutralitätsgebot

Demokratie stärken, Haltung zeigen. Was bedeutet politische Neutralität im Schulalltag? Die Broschüre „Mythos Neutralität“ bietet Lehrkräften rechtliche Orientierung und praktische Handlungsempfehlungen für den Umgang mit kontroversen Themen, demokratiefeindlichen Äußerungen und Konflikten. Zudem vermitteln Fortbildungen wie: „Neutrale Schule? Was bedeutet der Beutelsbacher Konsens in der Praxis?“ Impulse für einen sicheren und reflektierten Umgang mit politischer Bildung im Unterricht.

Demokratie und Neutralität im Schulalltag

Lehrkräfte sind nicht zur politischen Wertneutralität verpflichtet. Sie sind vielmehr dazu aufgerufen, Demokratie, Menschenwürde und die freiheitlich-demokratische Grundordnung zu schützen und zu vermitteln.

Dabei gilt: Politische und gesellschaftlich kontroverse Themen sollen im Unterricht sachlich und ausgewogen behandelt werden. Lehrkräfte dürfen eigene Haltungen zeigen, solange sie Schülerinnen und Schüler nicht indoktrinieren oder zu einer bestimmten Meinung drängen. Menschenfeindliche, diskriminierende oder demokratiefeindliche Äußerungen müssen jedoch nicht unwidersprochen bleiben.

Die Broschüre „Mythos Neutralität – Rechtliche Grundlagen und Handlungsempfehlungen für Lehrkräfte“ der GEW bietet rechtliche Orientierung und konkrete Handlungsempfehlungen für den Umgang mit politischen Äußerungen, Symbolen, Konflikten und Angriffen im Schulalltag. 

Das Pädagogische Landesinstitut bietet zur pädagogischen Praxis für Lehrkräfte in Rheinland-Pfalz und Interessierte in Kooperation mit der Fridtjof-Nansens-Akademie die Fortbildung: Neutrale Schule? Was bedeutet der Beutelsbacher Konsens in der Praxis? am 15. September 2026 in Ingelheim an (PL-Nr.: 261333F010).  Die Fortbildung hat das Ziel, Lehrpersonen in der Praxis im Umgang mit der vermeintlichen Neutralität zu stärken.

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