56 Modellschulen

Aktuell sind 56 Schulen in Rheinland-Pfalz als Modellschulen für Partizipation und Demokratie aktiv.

Demokratie für alle

Grundschulen, Förderschulen, Realschulen plus, Gesamtschulen, Gymnasien und BBSen gehören gleichermaßen zum Kreis Modellschulen.

Impulse aus der Praxis

Die Modellschulen entwickeln und erproben Modelle für Partizipation und Demokratie in ihren Schulen.

Über 100 Lehrkräfte...

...sammeln und geben ihre Erfahrungen hier weiter und dokumentieren den Prozess ihrer Schulen, um Sie auf Ihrem Weg zu mehr Demokratie zu unterstützen.

Projekte für eine demokratische Lern- und Schulkultur

Schulen können ein wichtiger und beständiger Erfahrungsraum für demokratische Haltungen und Prozesse sein. Damit tragen sie dazu bei, dass Kinder und Jugendliche zentrale Kompetenzen erwerben, um ihr Umfeld, die Gesellschaft und unsere Demokratie mitzugestalten.

Demokratische Lernkultur

Kinder sitzen im Kreis vor einer Tafel. Zwei Kinder stellen etwas vor.

Die Modellschulen suchen nach Wegen, ihre Schülerinnen und Schüler am eigenen Lernen zu beteiligen. Dabei gehen sie abhängig vom Alter, Lernstand, schulischen Rahmenbedingungen und Gesamtkonzept verschiedene Wege. Gemeinsam sind ihnen dabei die Ziele: Die Schüler*innen sollen über die Lerninhalte und Methoden mitentscheiden können. Der Lernprozess soll individueller auf den/die Einzelne zugeschnitten sein. Die Schüler*innen sollen lernen Verantwortung für ihr Lernen zu übernehmen. Dabei erfahren sie Selbstwirksamkeit und Anerkennung.

Demokratische Entscheidungsfindung

Schüler stimmen mit gelben und roten Kärtchen ab.

An den Modellschulen entscheiden die Schüler*innen mit: Ob im Klassenrat, im Schüler*innenparlament, in der Schüler*innenvertretung oder im Schulforum, sie haben die Möglichkeit, sich mit ihrer Meinung und ihren Anliegen einzubringen. So tragen sie dazu bei, die Schule besser an den Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen auszurichten und ihre Meinung zu hören. Die Schüler*innen lernen so, demokratische Entscheidungsprozesse mitzugestalten.

Peers übernehmen Verantwortung

Eine ältere Schülerin erklärt einer Gruppe von Jugendlichen etwas.

Die Modellschulen sehen, was ihre Schüler*innen können, und erproben Modelle, mit denen sie ihre Erfahrungen, Kenntnisse und Sichtweisen einbringen können. Dabei geht es auch darum, Verantwortung an Schüler*innen zu delegieren. Als Peer-Multiplikator*innen vertreten sie die Schule z. B. als Botschafter nach außen, übernehmen Aufgaben in der Gestaltung des Schullebens, unterstützen Mitschüler*innen beim Lernen oder gestalten AG-Angebote im Ganztag.

 

Fit für die Demokratie

Grundschulkinder hören zwei Mitschülern zu, die an der Tafel stehen.

Die Modellschulen engagieren sich dafür, ihre Schüler*innen fit und stark zu machen. Kompetenztrainings für soziale und demokratische Handlungskompetenzen, eine gelebte Feedbackkultur oder das Einüben von Strategien zum Umgang mit Konflikten sind nur einige Bereiche, in denen die Modellschulen sich hier erproben. Gemeinsam ist ihnen das Ziel, dass die Schüler*innen lernen, sich erfolgreich an demokratischen Prozessen zu beteiligen und ein demokratisches Zusammenleben gestalten können.