Die moderne Technik öffnet uns heute Türen, die früher verschlossen blieben, indem sie Gedenkstättenbesuche bereits im Vorfeld virtuell erlebbar macht. Dieses Konzept des „Reisens ohne zu reisen" ermöglicht es Schülerinnen und Schülern, auch solche Orte kennenzulernen, die im Schulalltag nur schwer unterzubringen sind. Durch virtuelle Begegnungen mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen wird Geschichte greifbar und schafft eine Sensibilisierung, während der geschützte Rahmen der digitalen Welt eine wertvolle Vorentlastung bietet. So können sich junge Menschen in einer „gefahrenfreien“ Umgebung behutsam an die Thematik herantasten, bevor sie den realen Ort besuchen. Wir laden Sie herzlich ein, diese Möglichkeiten in unserem Workshop selbst zu erkunden und mithilfe von VR-Headsets auszuprobieren, wie diese Technik die pädagogische Arbeit bereichern kann. Zum Abschluss des gemeinsamen Ausprobierens nehmen wir uns Zeit für einen Austausch über die Vor- und Nachteile dieses digitalen Zugangs, um gemeinsam die besten Wege für Ihre Praxis zu finden.
Art des Angebots: Workshop
Zielgruppe: RS+, GY, IGS, BBS, Sek I, Sek II
Niveau: Einsteiger
Astrid Sibbe, Carmen Breitbach und Ralf Kröfges - Pädagogisches Landesinstitut Rheinland-Pfalz