Im Februar 2024 war die Plattform fobizz zusammen mit dem dazugehörigen großen Angebot an Lehrkräfte-Fortbildungen in Rheinland-Pfalz an den Start gegangen und erfreut sich seitdem großen Zuspruchs. „KI ist aus unserer Lebenswelt und damit auch aus den Schulen nicht mehr wegzudenken ist“, betont Teuber. „Mit fobizz lernen Schülerinnen und Schüler den reflektierten und kritischen Umgang mit KI, wie sie KI gewinnbringend einsetzen, ohne die Risiken und Ungenauigkeiten aus den Augen zu verlieren. Für die Lehrkräfte bietet fobizz auch dank der Fortbildungen einen tiefen Einblick in diese Technologie und ihre Bedeutung im Kontext digitaler Bildung.“ Deshalb habe das Bildungsministerium entschieden, die im Sommer 2026 auslaufende Landeslizenz zu verlängern. Die Kosten für den Einsatz an allen Schulen im Land, an den Studienseminaren und am Pädagogischen Landesinstitut liegen bei weniger als 1,4 Millionen Euro.
Seit dem Einsatzbeginn vor zwei Jahren haben nicht nur fast alle Schulen im Land ihren fobizz-Zugang aktiviert. 17.000 eingerichtete Klassenräume und über drei Millionen Befehle („Prompts“) zeugen davon, dass fobizz in den Schulen angekommen ist. Rund 44.000 Fortbildungen wurden über die Plattform gebucht, 17.000 davon mit direktem Bezug zum Themenfeld Künstliche Intelligenz.
Wie fobizz auch zur Entlastung von Lehrkräften beitragen kann, hat die Carl-Orff-Grundschule in Wiesbach (Landkreis Südwestpfalz) gerade beispielhaft gezeigt: Sie programmierte mit Hilfe des KI-Tools den „Krisenhelfer RLP“, der bei Krisenlagen als digitaler Wegweiser und Handreichung dient. Damit belegte die Schule beim bundesweiten Wettbewerb „Deutschland – Land der Ideen“ den zweiten Platz „Diese Auszeichnung steht für Mut, Kreativität und den Willen, Schule aktiv weiterzudenken“, so Teuber. Der Minister verwies zudem auf das gerade gestartete Zukunftslabor.KI, das künftig beim Pädagogischen Landesinstitut (PL) die KI-Expertise im Schulwesen bündelt und weiterentwickelt. „fobizz ist also nicht nur eine weitere Anwendung, sondern ein Baustein einer stringenten und durchdachten KI-Strategie für unsere Schulen“, sagte Teuber abschließend.