Themen

Gemeinsam wird aus anpassbaren Bausteinen ein Vertrag für die Familie erstellt. Zunächst wird die Vorlage für Kinder zwischen 6-12 Jahren oder älter gewählt. Haben sich alle auf die Inhalte und eine ansprechende Optik geeinigt, kann der Vertrag gespeichert, ausgedruckt und unterschrieben werden. Mit einem Code lässt er sich jederzeit wieder öffnen und überarbeiten.

https://mediennutzungsvertrag.de/ 

Internet ABC: Kleinkinder und Medien 

  • Tablet und Internet schon für Zweijährige?
  • Kann die Nutzung von Smartphone oder Tablet meinem Kind schaden?
  • Wie lange sollte ein Kleinkind an einem Tablet spielen dürfen?
  • Wie sieht das Angebot für die Jüngsten aus?
  • Frühe Medienbildung im Kindergarten
  • Tablets, Smartphones und das Internet sind keine guten Babysitter!
  • Reicht ein technischer Schutz?
  • Nicht vergessen: Wir sind Vorbilder!
  • Eine kleine Checkliste: Darauf sollten Eltern achten!

Weitere Artikel unter: https://www.internet-abc.de/eltern/die-juengsten-im-netz/ 

Grobe Richtwerte:

  • 0 bis 6 Jahre: max. 30 Minuten am Tag unter Begleitung. Wichtiger als die Dauer ist, was das Kind sieht. 
  • 6 bis 9 Jahre: 30-45 Minuten am Tag unter Begleitung
  • 9 bis 12 Jahre: 45-60 Minuten am Tag mit Jugendschutzeinstellungen, Mediennutzungsvertrag und gemeinsamen Gesprächen über das Erlebte. Achtung: Mindestalter der gängigsten Social Media Plattformen ist 13 Jahre (zur Übersicht
  • 12 bis 16 Jahre: 1-2 Stunden freie Bildschirmzeit am Tag bis 21 Uhr, Unterstützung bei der Reflektion des eigenen Medienkonsums, Fokus auf ausgewogenen Tagesablauf

Beachten Sie immer die Vorbildfunktion der Eltern.

Quellen:

Portal für den technischen Jugendschutz mit Schritt-für-Schritt-Anleitungen

  • jedes Gerät (Handy, Laptop, Router, TV, Konsole, Sprachassistent, Smartwatch)
  • jedes Betriebssystem
  • geräteübergreifende Anleitungen (z. B. Roblox, TikTok, WhatsApp)
  • ein altes Gerät für das Kind einrichten
  • Geräte einrichten, die von mehreren Familienmitgliedern genutzt werden

https://www.medien-kindersicher.de/ 

  1. Hinterfragen Sie, ob es wirklich ein smartes Gerät mit mobilen Daten sein muss oder ob vorerst auch Alternativen in Frage kommen. Erreichbarkeit im Notfall kann z. B. auch über ein Tastenhandy mit einer Prepaid-Karte gewährleistet werden. Mehrere Seiten bieten Checklisten, ob das Kind bereit ist für ein Smartphone oder eine Smartwatch: 
  2. Beachten Sie den Jugendschutz und richten Sie das Gerät dem Alter entsprechend ein mithilfe dieser Anleitungen: https://www.medien-kindersicher.de/ 
  3. Vereinbaren Sie Regelnhttps://www.schau-hin.info/smartphone-tablet

Wir empfehlen außerdem die Teilnahme an einem Online-Elternabend zum Thema "Erstes Smartphone".

Wahl des Messengers

Wägen Sie die Vor- und Nachteile ab bei der Wahl eines Messengers für ihr Kind. WhatsApp birgt zahlreiche Risiken. 

Klassenchats

Sprechen Sie das Thema Klassenchat unbedingt im Rahmen eines Klassenelternabends an. 

 

In Rheinland-Pfalz können Schulen - auch mit Schülerinnen und Schülern im Unterricht - die KI über die Plattform fobizz nutzen, was sehr viele Vorteile hat. Privat nutzen Kinder und Jugendliche KI schon häufiger, als viele Erwachsene glauben. Helfen Sie Ihrem Kind frühzeitig den kompetenten Umgang zu erlernen.

Antworten für Eltern jüngerer Kinder: https://seitenstark.de/eltern-und-lehrkraefte/ki-kindgerecht

Informationen zu KI, Risiken und Jugendschutz für Eltern älterer Kinder: https://www.klicksafe.de/kuenstliche-intelligenz 

 

Je nach Alter und Entwicklungsstand sollten Sie den vorinstallierten Browser auf dem Gerät, welches das Kind nutzt, entweder durch einen anderen Browser ersetzen oder mit einem Jugendschutzfilter arbeiten.

Gute Erfahrungen wurden gemacht mit dem Jugendschutzprogramm von JusProg, das für sämtliche Betriebssysteme funktioniert. Tipp: Nur wenn man die Altersstufe ab 0 angibt, ist auch das Aufrufen des Appstores oder Playstores nicht möglich. 

Es kann auch ein Browser speziell für Kinder installiert werden: https://www.fragfinn.de/juhu-die-neue-fragfinn-app-ist-da/ 

 

Die Plattform Flimmo testet Filme und Serien sämtlicher Dienste sowie YouTube-Kanäle für Kinder unterschiedlichen Alters, bewertet sie und gibt die Dauer des Angebots in Minuten an.

https://www.flimmo.de  

Werden Tablets in der Schule genutzt, sind die Voraussetzungen andere, als wenn das Gerät mit nach Hause genommen wird. Lesen Sie den Ausleihvertrag und machen Sie sich mit dem Gerät vertraut. Vereinbaren Sie Nutzungsregeln mit Ihrem Kind. Sie können sich mit Fragen an Ihre Schule wenden und an das Medienzentrum: https://bildung.rlp.de/digikomp/standorte

Hier finden Sie einen kurzen Leitfaden: https://www.internet-abc.de/eltern/familie-medien/die-wichtigsten-fragen/umgang-mit-dem-schultablet/ 

Immer häufiger teilen uns Eltern mit, wie früh Kinder auf pornografische Inhalte stoßen, sei es beim Surfen, im Gruppenchat oder auf den Geräten anderer Kinder. Wenden Sie sich an Expertinnen und Experten wie die Schulsozialarbeit, wenn Sie unsicher sind, wie Sie damit umgehen sollen. 

Allgemeine Informationen und rechtliche Hinweise finden Sie unter:

Neben der Schule können auch die Berater von Juuport helfen: https://www.juuuport.de/

 

Gaming

Es gibt mehrere Webseiten, die digitale Spiele aus unterschiedlichen Aspekten beurteilen. Hier finden Sie eine Übersicht:

https://www.klicksafe.de/digitale-spiele/spielebeurteilungen 

Im besten Fall haben Sie einen Mediennutzungsvertrag in der Familie geschlossen oder anderweitig Regeln festgelegt, die sich grob an den Bildschirmzeiten orientieren. Je nach Spiel oder Situation kann es aber zu Abweichungen kommen. Nicht jedes Spiel kann ohne größerer Verluste in 5 Minuten beendet werden und leider ist es oft auch schwer vorherzusehen, wie lange eine Spielrunde dauern wird. 

https://www.elternguide.online/nur-noch-diese-eine-runde-games-in-der-familie/ 

Roblox ist eine der beliebtesten Spiele-Plattformen, birgt leider aber auch sehr große Risiken. Es handelt sich nicht um ein einzelnes Spiel, sondern um eine Plattform, auf der man Spiele erstellen und veröffentlichen kann, ohne, dass diese vorab geprüft werden. Es gibt zudem Parallelen zu sozialen Netzwerken.  Mit einigen Tipps kann die Plattform etwas sicherer gemacht werden. 

https://www.juuuport.de/infos/ratgeber/roblox 

Allgemein

Hier finden Sie eine Übersicht mehrerer Beratungsstellen:

https://www.internet-abc.de/eltern/beratungsstellen-erziehung-abzocke/ 

 

Hier finden Sie alle Studien und Informationen über die neuesten Entwicklungen:

https://www.kinderrechte.digital/hintergrund/wissenschaftliche-studien