Das Abitur im Fach Englisch

Alle wichtigen Bestimmungen zum Abitur – schriftlich sowie mündlich – finden Englisch-Lehrkräfte auf den Seiten des Bildungsservers für das Gymnasium. Dort finden Sie Informationen zu Terminen und inhaltlichen Bestimmungen zu den Abiturprüfungen (siehe aktuelle Rundschreiben zur Abiturprüfungsordnung etc.). 

Achtung! Seit dem Jahr 2024 gibt es eine grundlegende Änderung in Gestaltung und Organisation der schriftlichen Abiturprüfung im Fach Englisch:
Neben den zentralen Prüfungsanteilen des Hörverstehens und Leseverstehens gibt es einen weiteren zentralen Teil im Bereich der Schreibaufgabe: Aus einem von vier zentralen Themenfeldern wird den Prüflingen eine zentrale Schreibaufgabe angeboten. Der Text umfasst ca. 700 bis 1000 Wörter.

Die vier für die Prüfungsjahre 2024 bis 2026 vorgesehenen Themenfelder sind:

  • The individual and society
  • Politics, culture and society - between tradition and change (Bezugskultur USA)
  • The media
  • Global chances and challenges

Informationen zu den ab 2027 geltenden Themenfeldern finden Sie auf der Website des IQB

Zur Bewertung der Sprache in der Schreibaufgabe wird ab Abitur 2026 das Bewertungsraster des IQB verwendet.

Parallelarbeiten in Klassen 5 und 7

"Mindestens eine Klassen- oder Kursarbeit je Fach wird im zweiten Schulhalbjahr der Klassenstufen 5 und 7 als Parallelarbeit durchgeführt" (§ 52 (2) der Schulordnung), wobei weitere Parallelarbeiten vorgesehen werden können.

Der so genannte Drittel-Paragraph gilt auch für die Parallelarbeiten und bezieht sich auf das Gesamtergebnis aller beteiligten Klassen oder Kurse.

Diese Vorgaben sind zu finden in der Schulordnung für die Schulen in RLP, § 52 (2) und § 53 (6), in Kraft getreten im Januar 2022 (als pdf-Broschüre des Bildungsministeriums erhältlich).

In einem Papier des Ministeriums für Bildung, Frauen und Jugend vom 16. September 2002 mit dem Titel "Qualitätssicherung an Schulen in Rheinland-Pfalz" heißt es dazu:

a) Parallelarbeiten in der Sekundarstufe I

Im Rahmen der Bemühungen um Qualitätssicherung und -entwicklung und um sich der schulinternen Vergleichbarkeit des erreichten Leistungsstandes zu versichern, führen die allgemein bildenden Schulen des Landes (Ausnahme: Bildungsgang Schule mit dem Förderschwerpunkt ganzheitliche Entwicklung) regelmäßig eine der zu schreibenden Klassenarbeiten als Parallelarbeit durch. Diese Parallelarbeiten sollen pro Schuljahr mindestens einmal im zweiten Schulhalbjahr der 5. und der 7. Jahrgangsstufe geschrieben werden, und zwar beginnend mit dem zweiten Halbjahr des Schuljahres 2002/03 in allen Fächern (mit Ausnahme der Wahlpflichtfächer), in denen Klassenarbeiten zu schreiben sind.

Die Parallelarbeiten werden von der jeweiligen Fachkonferenz gemeinsam konzipiert und nach vorher abgestimmten Kriterien durch die betroffenen Lehrkräfte ausgewertet und bewertet. Bei Parallelarbeiten ist nicht mehr die Klasse, sondern die Gruppe der an der Parallelarbeit teilnehmenden Schülerinnen und Schüler (in der Regel die Klassenstufe) Bezugsgruppe für die Bewertung.

Damit wird die Lehrkraft zum Anwalt ihrer Klasse. Sie konzipiert und realisiert ihren Unterricht, damit die Schülerinnen und Schüler im Vergleich bestehen können, und engagiert sich bei der Konstruktion der Parallelarbeit so, dass die Parallelarbeit den Unterricht reflektiert.

Die Note fließt wie die einer Klassenarbeit in die Gesamtnote ein. Die Parallelarbeiten sind einschließlich ihrer Ergebnisse schulintern gesondert zu dokumentieren.

 

VERA8

Jedes 3. Schuljahr wird VERA8 in der ersten modernen Fremdsprache an allen Schulen in Rheinland-Pfalz durchgeführt.
Mehr Informationen bekommen Sie auf den Seiten zu VERA8.