Verbraucherbildung
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Die Übernahme von Verantwortung für das individuelle (Konsum-)Handeln ist eine Aufgabe, der sich Schule als Träger des Bildungsauftrags zunehmend stellen muss. Aber wie können Ethik und Konsum gemeinsam gedacht werden? Ist ethischer Konsum unter Berücksichtigung von Generationengerechtigkeit, Ressourcenverbrauch und Verantwortung gegenüber der Umwelt und anderen Lebewesen im Zeitalter von „Konsum 4.0“ überhaupt möglich?
Diese und weitere Fragen stehen im Mittelpunkt einer zeitgemäßen Verbraucherbildung. Sie fördert alltagsbezogene Problemlösungs- und Entscheidungskompetenzen auf der Basis einer fundierten fachlichen Grundbildung und wird damit als Querschnittsaufgabe ein wichtiges Bindeglied zwischen den Unterrichtsfächern.
Die Richtlinie "Verbraucherbildung an allgemeinen Schulen" des Ministeriums für Bildung setzt hierfür den Rahmen und definiert Kompetenzen, Standards und Inhalte für die vier Kernbereiche.
Aktuelles
Am Weltverbrauchertag am 15. März stehen die Rechte und Interessen von Verbraucher:innen im Fokus. Doch was zeichnet gerade junge Verbraucher:innen aus? Auffällig ist, dass sie sich in ihrem Konsum in besonderem Maße von Influencer:innen und Social-Media-Inhalten leiten lassen. Sie haben zwar Interesse an nachhaltigen Produkten, es fehlt aber an Wissen darum, was nachhaltige Alternativen tatsächlich ausmacht. Und neue digitale Bezahlformen wie „buy now, pay later“ sind eine Herausforderung gerade für junge Menschen, die ohnehin begrenzte finanzielle Spielräume haben. Das sind nur einige der Ergebnisse der Metastudie „Junge Menschen und Konsum“, die das mmb Institut im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) erstellt hat.
Weitere Informationen und den Studienbericht finden Sie auf der Website des vzbv.
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Lehrkräfte haben die Möglichkeit, sich zum außerschulischen Unterricht auf dem Lernort Bauernhof fortzubilden und die Umsetzung der aktuellen Richtlinie Verbraucherbildung mit praktischen Unterrichtsangeboten zu bereichern. Folgende Angebote werden in Kooperation mit dem Pädagogischen Landesinstitut angeboten:
19.05.2025
Einblick in das Thema Wasser auf einem landwirtschaftlichen Betrieb
Gut Hohenberg
76855 Annweiler-Queichhambach
21.05.2025
„Alles, was sich regt und lebt, soll eure Nahrung sein.“ (Gen 9,3) – Das Spannungsfeld zwischen Schöpfungsverantwortung und landwirtschaftlicher Urproduktion auf dem Bauernhof erleben und reflektieren.
Hubertushof
56479 Neunkirchen-Irmtraud
03.06.2025
Haltungsformen in der Tierhaltung
Hofgut Neumühle
67728 Münchweiler a. d. Alsenz
Weitere Informationen finden Sie hier.
Das Pädagogische Landesinstitut RLP bietet diese Fortbildung in Kooperation mit der Deutschen Bundesbank, der Bildungsinitiative WirtschaftsWerkstatt sowie der SCHUFA Holding AG an. Vermittelt wird praxisnahes Finanzwissen, das sich an der Lebenswelt Jugendlicher und junger Erwachsener orientiert. Interaktive Methoden und konkrete Beispiele unterstützen Lehrkräfte dabei, Finanzbildung interessant und alltagsnah in den Unterricht zu integrieren – damit junge Menschen selbstbewusst und gut informiert ihre finanziellen Entscheidungen treffen können.
Termin: Mittwoch, 11. Juni 2025
9:30 – 15:30
Veranstaltungsort:Deutsche Bundesbank Hauptverwaltung Mainz
Hegelstraße 65
55122 Mainz
Weitere Informationen zur Anmeldung entnehmen Sie bitte dem beigefügten Flyer.
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Zu den folgenden Themen bietet die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz e.V. vom 12. - 16. Mai 2025 Onlinevorträge an, an denen junge Menschen selbstständig oder auch im Kursverband zusammen teilnehmen können:
- Die erste eigene Wohnung: Was beachten?
- Versicherungen: Welche sind wichtig?
- Ins Ausland gehen: Wie vorbereiten?
- Studienfinanzierung: Welche Möglichkeiten gibt es?
- Freiwilligendienst: Ist das was für mich?
- Auslandspraktikum während der Ausbildung: Wie geht das?
Mehr Informationen, alle Termine und die Links zur Anmeldung finden Sie unter:
www.verbraucherzentrale.de/fokuswoche-ziele
Die Auszeichnung Verbraucherschule geht in eine neue Runde. Bis zum 30. September 2025 können sich alle allgemein- und berufsbildenden Schulen als Verbraucherschule bewerben. Voraussetzung ist, dass sie im Schuljahr 2023/2024 und/oder im Schuljahr 2024/2025 Aktivitäten in mindestens einem der vier Handlungsfelder der Verbraucherbildung (Ernährung, Finanzen, Nachhaltigkeit und Medien) umgesetzt haben. Je nach Inhalt, Umfang und langfristiger Verankerung der Aktiväten ist eine Bewerbung in den Kategorien Bronze, Silber und Gold möglich.
Weitere Informationen beim Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv)
Hilfreiche Tipps bietet die digitale Infoveranstaltung "Wie werden wir Verbraucherschule?" am 27. März 2025 von 16 bis 17 Uhr. Alternativ können Fragen auch per E-Mail an verbraucherschule(at)vzbv.de gestellt werden.