| 11:00 Uhr | Raum 112 (kING)

Eine hybride Jugendkultur trifft auf Schule

Das (soziale) Leben Jugendlicher findet schon lange nicht mehr nur "analog", sondern gleichermaßen online statt. Eine Trennung der Lebenswelten ist aus Sicht der Jugendlichen nicht notwendig, sondern ein Konstrukt erwachsener Personen.

Laut der aktuellen JIM-Studie 2023 besitzen 96% der 12- bis 19-Jährigen in Deutschland ein Smartphone und nutzen dieses, um formale und informelle, private und öffentliche Lebensräume durch digitale Vernetzung konvergieren zu lassen. Kommunikation und Interaktion haben sich schon lange verändert. Dies führt dazu, dass Sozialisationsintanzen und - kontexte sich anders in Beziehung setzen, überlappen und hybridisieren.  
Was bedeutet dies für Schule? Wie werden entwicklungspsychologische Aufgaben mit digitalen Medien gemeistert, und wie wirkt sich dies wiederum auf die Dynamik in einer Klasse oder sogar auf eine ganze Schulgemeinschaft aus?

Welche Chancen, aber auch Risiken birgt eine hybride Jugendkultur, wenn sie auf die Sozialisationsinstanz Schule trifft? Diesen Fragestellungen wollen wir uns in unterschiedlichen Fortbildungsangeboten widmen. Jede Veranstaltung nimmt dabei ein spezifisches Thema wie z.B. (Cyber-) Mobbing, Sharegewalt und Sexuelle Bildung genauer in den Blick. Die iMedia möchten wir nun nutzen, um diese Fortbildungsangebote aus der Schulpsychologie vorzustellen und gleichzeitig mit Ihnen ins Gespräch kommen, warum digitale Medien bzw. "Social Media" gerade in der Adoleszenz so attraktiv sind und wie man Schüler*innen bei Herausforderungen im Umgang mit "social media" gut begleiten könnte. Hierbei würden wir uns auch über Erfahrungen und Ideen aus Ihrem Schulalltag freuen!

Zielgruppe: RS+, GY, IGS, BBS, Sek I, Sek II

Sara Schonhardt - Schulpsychologisches Beratungszentrum Mainz und Astrid Pößiger - Schulpsychologisches Beratungszentrum Gerolstein

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