Mit Erasmus nach Dublin

An der Erasmusfortbildung „Innovative and Active Methodologies for Teaching and Learning" nahmen wir Franziska, Janik und Philipp als Teilnehmende des Studienseminars für berufsbil-dende Schulen Speyer/Kaiserslautern teil. 


Die siebentägige Fortbildung fand vom 21. bis 27. Juni 2026 in Dublin statt und bot uns die Möglichkeit, neue methodische Impulse für unseren Unterricht zu gewinnen und uns mit Lehrkräften aus anderen europäischen Ländern auszutauschen. Neben theoretischen Teilen des Seminars wurden viele Inhalte praktisch erprobt. Hilfreich war dabei, dass wir die Methoden zunächst selbst aus der Perspektive der Lernenden erfahren und anschließend didaktisch reflektieren konnten. Besonders deutlich wurde das beim Sprachlichen. Da der Kurs auf Englisch stattfand, mussten auch wir immer wieder sprachlich umdenken, nach passenden Formulierungen suchen und Inhalte in einer Fremdsprache verarbeiten. Diese Erfahrung hat uns geholfen, Schü-lerinnen und Schüler mit sprachlichen Hemmnissen besser nachzuvollziehen. 


Inhaltlich beschäftigten wir uns unter anderem mit Place-Based Learning, CLIL (Content and Language Integrated Learning) und Universal Design for Learning. Weitere Schwerpunkte bildeten die Rolle von Lehrkräften im 21. Jahrhundert sowie „AI and Digital Competences in the 21st Century". Besonders die Leitfrage, ob Lehrkräfte eher „reparieren" oder „aufbauen", ge-paart mit der Diskussion, ob neben den vier klassischen 21st Century Skills (Collaboration, Creativity, Critical Thinking, Communication) auch Compassion als fünfte Kompetenz gelten sollte, hat uns zum Nachdenken über unsere eigene Rolle gebracht. Beim Thema KI setzten wir uns mit unterschiedlichen Nutzungsweisen auseinander, von KI als reinem Befehlsempfänger bis hin zur KI als Denk-Coach, der eher Fragen stellt als Antworten liefert. Zudem lernten und erprobten wir digitale Anwendungen wie Padlet Arcade und Seesaw, unter anderem im Rahmen eines Field Learning Projects, bei dem wir in Kleingruppen mit QR-Code-gestützten Routen Dublin erkundeten und unsere Ergebnisse direkt in Seesaw dokumentierten. 


Für die Praxis in der Schule wollen wir kooperative und aktivierende Arbeitsformen gezielter nutzen, etwa strukturierte Austauschformate, Jigsaw-Phasen oder kurze Reflexionsimpulse. Auch digitale Werkzeuge und Künstliche Intelligenz möchten wir gezielter einsetzen, etwa bei der Erarbeitung von Argumenten oder bei der Erstellung differenzierter Lernmaterialien. 


Neben den Kurseinheiten bot Dublin viele kulturelle Lerngelegenheiten. Besonders eindrück-lich waren der Besuch der National Gallery of Ireland sowie die Exkursion nach Glendalough. Kultur, Natur und Geschichte waren hier Teil des Lernprozesses. Gerade Glendalough zeigte anschaulich, wie Place-Based Learning funktionieren kann. Der Ort selbst wurde zum Ausgangspunkt für Wahrnehmung und Reflexion. Darüber hinaus konnten wir auch außerhalb des offiziellen Programms irische Kultur erleben, unter anderem beim Besuch eines Gaelic-Football-Spiels. 


Die Begegnungen in Dublin, der Austausch mit Menschen vor Ort und die Gespräche mit den anderen Teilnehmenden ermöglichten viele neue Perspektiven auf Schule und Unterricht. Wir haben uns sehr gefreut, im Rahmen des Referendariats an dieser Erasmusfortbildung teilnehmen zu können. Allen weiteren Referendarinnen und Referendaren können wir eine solche Erfahrung wirklich sehr empfehlen.

(Janik Drieß, Franziska Lang und Philipp Zakanj)

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Alexander Kühn zum stellvertretenden Seminarleiter ernannt

Alexander Kühn wurde innerhalb der Dienstbesprechung zur Besetzung der Stelle des stellvertretenden Seminarleiters gratuliert. Er tritt damit die Nachfolge von Isolde Weimar an, die diese Aufgabe in den vergangenen Jahren engagiert und verantwortungsvoll ausgeübt hat.
Mit seiner Ernennung übernimmt Alexander Kühn eine wichtige Funktion innerhalb des Seminars und stellt sich anspruchsvollen und vielseitigen Aufgaben. Das Kollegium gratuliert ihm herzlich und wünscht ihm für diese herausfordernde Tätigkeit viel Erfolg, Freude sowie stets eine glückliche Hand bei allen anstehenden Entscheidungen.
Auch der Örtliche Personalrat  sowie Seminarleiterin Annette Dolzanski gratulieren Alexander Kühn zu seiner Ernennung und freuen sich auf die weitere vertrauensvolle Zusammenarbeit.

(Jutta Wahl)

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Hüttenwochenende 2026 in Cochem

Ein abwechslungsreiches und gelungenes Wochenende verbrachten zahlreiche Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter der Studienseminare Speyer und Kaiserslautern Ende Mai in der Jugendherberge Cochem. Organisiert wurde das sogenannte „Hüttenwochenende“ vom Sportfachseminar, eingeladen waren jedoch auch Anwärterinnen und Anwärter anderer Fachrichtungen.


Nach der Anreise am Freitagnachmittag und einem gemeinsamen Abendessen stand zunächst eine Seminareinheit zum Thema „Reflexionsmethoden im Sportunterricht“ auf dem Programm. Der Abend klang anschließend auf der Dachterrasse der Jugendherberge, mit Blick auf die Mosel, bei Gesellschaftsspielen und dem Start eines „Mörderspiels“ in geselliger Runde aus.


Der Samstag begann mit dem Workshop „Move your Mind“, der Raum für fachlichen Austausch und neue Impulse bot. Am Nachmittag erkundeten die Teilnehmenden bei einer Wanderung zur Reichsburg und zum Pinnerkreuz die reizvolle Landschaft rund um Cochem. Ergänzt wurde die Tour durch erlebnispädagogische Elemente, die Teamarbeit und Gemeinschaftsgefühl förderten. Nach dem Abendessen folgte eine gemeinsame Stadttour durch die historische Altstadt.


Am Sonntag bot eine Abschlussreflexion Gelegenheit, Erfahrungen auszutauschen, offene Fragen zu klären und auf die gemeinsamen Erlebnisse zurückzublicken. Das Hüttenwochenende verband fachliche Weiterbildung, kollegialen Austausch und gemeinsame Aktivitäten in besonderer Weise und stärkte die Gemeinschaft der angehenden Lehrkräfte über Fachgrenzen hinweg.

(Jutta Wahl)

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Neue Referendargruppe F26 wächst in Altleiningen zusammen

Die neue F26-Gruppe der Referendarinnen und Referendare verbrachte drei ereignisreiche Tage in der Jugendherberge Altleiningen. Im Mittelpunkt der gemeinsamen Fahrt stand die Erlebnispädagogik: Durch verschiedene Teamaufgaben und gemeinsame Aktivitäten sollte die Gruppe zusammenwachsen und sich besser kennenlernen.


Besonders die Wanderung durch Wald und Wiesen rund um Altleiningen bot Gelegenheit für Gespräche, Zusammenarbeit und Naturerlebnisse. Auch die Geschichte der Kelten spielte eine Rolle: Mit kreativen Aufgaben begaben sich die Teilnehmenden auf eine kleine Zeitreise in vergangene Epochen.


Ein besonderes Highlight war dabei die Suche nach einer geheimnisvollen Schatzkiste, die nur gemeinsam gefunden werden konnte. Die drei Tage stärkten nicht nur den Teamgeist, sondern sorgten auch für viele gemeinsame Erinnerungen zum Start in den neuen Ausbildungsabschnitt.

(Jutta Wahl)

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In Speyer unterwegs…

Der Förderverein des Studienseminars lud kürzlich zu einer gemeinsamen Exkursion ein. Bei strahlendem Sonnenschein nahmen Anwärter, Fachleiterinnen und Fachleiter sowie Ehemalige an der Veranstaltung teil.

Im Mittelpunkt stand die Besichtigung des Speyerer Doms, bei der eine fachkundige Führung spannende Einblicke in die Geschichte und Architektur des eindrucksvollen Bauwerks bot. Die Teilnehmenden zeigten sich beeindruckt von der Atmosphäre und der historischen Bedeutung des Doms, teilweise untermalt von imposanten Orgelklängen.

Im Anschluss kehrte die Gruppe gemeinsam ein, wo sich in geselliger Runde ein reger Austausch entwickelte. Die Veranstaltung wurde von allen Beteiligten als gelungene Gelegenheit wahrgenommen, Kontakte zu pflegen und neue Impulse zu gewinnen.

(Jutta Wahl)

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Ehemalige on Tour

Um sich nochmal in kleiner Runde zu verabschieden, luden ehemalige Referendarinnen der Fachbereiche Körperpflege und Sport ihre Fachleiterinnen Ina Eberle und Jutta Wahl zu einem abwechslungsreichen Ausflug ein. Am Rhein entlang, durch die Weinberge des Rheingaus und die schmalen Gässchen Rüdesheims wurde gewandert, sich über Vergangenes ausgetauscht und in die Zukunft geblickt. Alle schauen positiv nach vorne und bewältigen bereits mit viel Energie und Enthusiasmus ihren Alltag.

(Ina Eberle und Jutta Wahl)

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Mit vielen guten Wünschen verabschieden wir die stellvertretende Seminarleiterin Isolde Weimar in den Ruhestand

Mit einer ebenso wertschätzenden wie humorvollen Feierstunde verabschiedete das Studienseminar Isolde Weimar nach 21 prägenden Jahren aus ihrem Dienst. Zahlreiche Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter würdigten ihr außergewöhnliches Engagement, ihre Persönlichkeit und ihren nachhaltigen Einfluss auf das Seminar.

Eine „Andersdenkerin“ mit klarer Haltung
Die Seminarleiterin zeichnete in ihrer Rede den beruflichen Weg von Isolde Weimar nach – einen Weg, der alles andere als gewöhnlich war. Als Odenwälderin startete sie zunächst in einem Industriebetrieb im Rechnungswesen und Personalmanagement, bevor sie sich für den Schuldienst entschied. Nach dem Referendariat in Hessen kam sie 1998 als Studienrätin an die BBS Wirtschaft I in Ludwigshafen.

Im Dezember 2004 wurde sie Lehrbeauftragte für Deutsch und Darstellendes Spiel am Studienseminar in Speyer, bevor sie im Juli 2008 hauptamtliche Fachleiterin für beide Fächer wurde – und schon bald auch für die Berufspädagogik. Nach einem kurzen Gastspiel im Landesprüfungsamt übernahm sie 2015 die Position der stellvertretenden Seminarleiterin.

Über zwei Jahrzehnte hinweg betreute Isolde Weimar mehr als 500 Seminarteilnehmende und prägte das Studienseminar nachhaltig. Ob Organisation der Fahrten zur Didacta, Tätigkeit als Metalog-Beauftragte oder die Übernahme zahlreicher Personalangelegenheiten – sie war die „Allzweck-Isolde“, die pragmatisch, zielstrebig, hervorragend organisiert und stets verlässlich agierte.

Als exzellent vernetzte Ansprechpartnerin für alle war sie geschätzt für ihre Kreativität, ihre positive Grundhaltung und ihre Fähigkeit, auch in herausfordernden Situationen das Gute zu sehen. Als Teamplayerin verband sie die Standorte Speyer und Kaiserslautern. Gemeinsam mit der Seminarleiterin bildete sie die erste weibliche Seminarleitung in Rheinland-Pfalz – und setzte damit wichtige Impulse und erreichte viele gemeinsame Ziele.

Wertschätzende Begleiterin und Ideengeberin
Thorsten Berkefeld, Seminarleiter der Teildienststelle Kaiserslautern, würdigte Isolde Weimar aus persönlicher Perspektive – als Mann in einem „Frauenteam“, wie er augenzwinkernd anmerkte. Besonders hob er ihre unterstützende Begleitung, ihre ausgeprägte Strukturiertheit und ihre Begeisterungsfähigkeit für neue Seminarprojekte hervor. Ihr Humor und ihre wertschätzende Art hätten die Zusammenarbeit bereichert.

Kreative Überraschungen und gute Wünsche
Auch die Seminarteilnehmenden ließen es sich nicht nehmen, ihre Dankbarkeit auszudrücken. Der ÖPR der Seminarteilnehmenden überreichte eine eigens gestaltete Schultüte, gefüllt mit persönlichen Grüßen aus den einzelnen Ausbildungsgruppen – ein symbolträchtiges Geschenk für eine Pädagogin, die Generationen von angehenden Lehrkräften begleitet hat.

Der ÖPR des Kollegiums sorgte mit einem unterhaltsamen Rätsel für Spannung, das schließlich das gemeinsame Geschenk enthüllte: eine Weinprobe mit Übernachtung – Zeit zum Genießen, Entspannen und Anstoßen mit dem Kollegium auf einen neuen Lebensabschnitt.

Ein Abschied mit Dankbarkeit
Mit Isolde Weimar verabschiedet das Studienseminar nicht nur eine stellvertretende Seminarleiterin, sondern eine prägende Persönlichkeit, Ideengeberin, Netzwerkerin und geschätzte Kollegin. Sie freut sich auf das, was kommt und lässt es sich nicht nehmen, nochmal auf den Spaß hinzuweisen, den sie bei ihrem bisherigen Wirken hatte.

Für ihren neuen Lebensabschnitt wünschen wir ihr von Herzen Gesundheit, Freude, viele inspirierende Begegnungen und Erlebnisse – und weiterhin den Mut, als „Andersdenkerin“ ihren eigenen Weg zu gehen.

(Jutta Wahl)

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Projektpräsentationen der Ausbildungsgruppe F25

Pünktlich zum Halbjahrsende fanden die Projektpräsentationen der Ausbildungsgruppe F25 statt. In Kleingruppen stellten die Lehramtsanwärter*innen insgesamt fünf Projekte vor, die über einen längeren Zeitraum geplant, praktisch erprobt und reflektiert wurden. Alle Projekte zeichneten sich durch einen deutlichen Praxisbezug aus und griffen zentrale Herausforderun-gen des schulischen Alltags auf, von gesundheitlichen Aspekten über den Einsatz Künstlicher Intelligenz bis hin zur Arbeitsorganisation von Lehrkräften.
Im Folgenden werden die einzelnen Projektvorhaben, deren Durchführung sowie zentrale Er-gebnisse und Reflexionen vorgestellt.

Nackenbeschwerden bei Lehrkräften

Das Projekt „Nackenbeschwerden bei Lehrkräften“ widmete sich der Fragestellung, inwiefern gezielte Übungen zur Reduktion von Nacken- und Schulterbeschwerden im Lehreralltag bei-tragen können. Zu Beginn des Projekts wurde eine Eingangsbefragung durchgeführt, um das Ausmaß der Beschwerden sowie bestehende Belastungsfaktoren zu erfassen. Darauf aufbau-end wurden alltagstaugliche Übungen entwickelt, die bewusst niedrigschwellig gestaltet wa-ren.
Die Übungen wurden praktisch in den Alltag von Lehrkräften integriert und über einen be-stimmten Zeitraum regelmäßig durchgeführt. Nach Abschluss der Erprobungsphase erfolgte eine Nachbefragung, um mögliche Veränderungen der Beschwerden zu erfassen. Die Ergeb-nisse deuteten darauf hin, dass die durchgeführten Maßnahmen zur Verringerung der wahrge-nommenen Beschwerden beigetragen haben könnten. Der Schwerpunkt des Projekts lag ins-besondere auf Prävention und Selbstfürsorge, wobei die Sensibilisierung für körperliche Belas-tungen im Berufsalltag eine zentrale Rolle spielte.

Kennzeichnung des Einsatzes von Künstlicher Intelligenz im unterrichtlichen Kontext

Im Projekt „Kennzeichnung des Einsatzes von Künstlicher Intelligenz im unterrichtlichen Kontext“ entwickelte die Projektgruppe einen konkreten Leitfaden, der Lehrkräften und Schüler*innen Orientierung im unterrichtlichen Umgang mit KI-gestützten Tools bieten soll. Ziel war es, transparente und reflektierte Nutzungsmöglichkeiten von KI im Unterricht aufzu-zeigen.
Der Fokus lag dabei weniger auf rechtlichen oder ethischen Fragestellungen, sondern vor al-lem auf der Nutzung von KI im schulischen Alltag. Der Leitfaden zeigt auf, wie KI sinnvoll in Lernprozesse eingebunden werden kann. Er richtet sich schulformübergreifend an Lehrkräf-te sowie an Schüler*innen und soll dazu beitragen, den bewussten und kompetenten Einsatz von KI im schulischen Kontext zu fördern.

Künstliche Intelligenz im Klassenzimmer. Entwicklung eines KI-gestützten Lerncoachs

Das Projekt „Künstliche Intelligenz im Klassenzimmer“ befasste sich mit der Entwicklung und praktischen Erprobung eines KI-gestützten Lerncoachs. Hierfür wurde ein trainiertes GPT eingesetzt, das Schüler*innen beim Lernen unterstützen sollte. Ziel war es, selbstorganisierte Lernprozesse zu fördern und individuelle Lernwege zu ermöglichen.
Der Lerncoach wurde praktisch mit Schüler*innen getestet und begleitete sie bei fachlichen Fragestellungen sowie bei der Strukturierung ihres Lernprozesses. In der Präsentation wurden sowohl die Funktionsweise des Lerncoachs als auch die Erfahrungen aus der praktischen Er-probung vorgestellt. Die Projektgruppe reflektierte dabei Chancen, insbesondere im Hinblick auf Individualisierung und Lernunterstützung, sowie mögliche Grenzen des KI-Einsatzes.

Analyse und Optimierung der Unterrichtsvorbereitung

Im Projekt „Analyse und Optimierung der Unterrichtsvorbereitung“ setzte sich die Projekt-gruppe mit der Frage auseinander, wie Unterrichtsvorbereitung effizienter gestaltet werden kann, ohne dabei an Qualität zu verlieren. Es richtet sich generell an Lehrkräfte und nicht aus-schließlich an Lehramtsanwärter*innen.
Im Rahmen der Analyse wurden typische Zeitfresser identifiziert. Ein zentrales Ergebnis des Projekts war die Erkenntnis, dass die gezielte Nutzung qualitativ hochwertiger Fachliteratur gegenüber einer umfangreichen Internetrecherche zu einer deutlichen Zeitersparnis führen kann, während die inhaltliche Qualität der Vorbereitung erhalten bleibt. Auf dieser Grundlage wurden konkrete Empfehlungen zur Strukturierung der Unterrichtsvorbereitung formuliert, die Lehrkräfte im Alltag entlasten sollen.

Deine 8-Minuten-Resilienz-Routine

Das Projekt „Deine 8-Minuten-Resilienz-Routine“ hatte das Ziel, die Resilienz von Lehrkräf-ten im Schulalltag zu stärken. Die Projektgruppe entwickelte eine kurze Routine aus verschie-denen Achtsamkeits- und Entspannungsübungen, die sich problemlos in Pausen oder kurze Unterbrechungen integrieren lassen.
Die Übungen wurden sowohl vorgestellt als auch praktisch angeleitet durchgeführt, sodass die Teilnehmenden eigene Erfahrungen sammeln konnten. Die Rückmeldungen zur Akzeptanz und Umsetzbarkeit fielen insgesamt sehr positiv aus. Besonders hervorgehoben wurde, dass die kurzen Übungen ohne großen Zeitaufwand in den Alltag integriert werden können und dennoch eine spürbare Wirkung entfalten.

(Natalia Gerharz und die Gruppe F25)

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Kooperation zwischen dem Fachseminar Biologie und der RPTU Kaiserslautern

Ende Januar besuchte das Fachdidaktische Seminar Biologie die RPTU Kaiserslautern, um eine Kooperation mit der AG Fachdidaktik Biologie aufzubauen. Ziel dieses Treffens war es, die erste und zweite Phase der Lehrkräfteausbildung enger miteinander zu verzahnen und den Anwärterinnen und Anwärtern zugleich aufzuzeigen, wie gewinnbringend die Zusammenarbeit mit außerschulischen Lernorten gestaltet werden kann.

Im Rahmen des Besuchs erhielten die angehenden Lehrkräfte Einblicke in die Workshopangebote der Fachdidaktik Biologie der RPTU, die sich inhaltlich mit dem Thema Alzheimer-Demenz befassen. Die Schülerinnen und Schüler haben dort die Möglichkeit, grundlegende Informationen zum Krankheitsbild zu erhalten, mithilfe von Gehirnmodellen die degenerativen Veränderungen zu untersuchen und am Schweinehirn praktisch zu erfahren, wie Gehirngewebe präpariert und anatomisch analysiert werden kann.

Der Tag stellte für die Teilnehmenden einen großen Gewinn dar: Neben der fachlichen Weiterbildung nahmen sie konkrete Ideen mit, wie Schule und wissenschaftliches Arbeiten sinnvoll vernetzt werden können und wie die RPTU als Kooperationspartner für eigene Lerngruppen genutzt werden kann. In einer abschließenden Austauschrunde zwischen Studierenden und Referendarinnen und Referendaren wurden zudem Erfahrungen geteilt und Perspektiven diskutiert.

Ein besonderer Dank gilt Frau Esther Sternheim, Leiterin der AG Fachdidaktik Biologie der RPTU, die diesen Tag engagiert begleitet und ermöglicht hat. Wir kommen gerne wieder.

(Alexander Kühn)

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