Daten und Fakten zu Startchancen in Rheinland-Pfalz

Das Startchancen-Programm baut in Rheinland-Pfalz auf den Strukturen auf, die bereits durch das Landesprogramm "S4 - Schule stärken, starke Schule!" angelegt wurden. Es wird wieder gemeinschaftlich durch das Ministerium für Bildung, die Schulaufsicht in der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion und das Pädagogische Landesinstitut begleitet.

Die Programmsteuerung erfolgt durch einen Steuerungskreis unter Federführung der Ministerin und Staatssekretärin sowie einer zugeordneten Arbeitsebene unter Leitung des Referats für Bildungsgerechtigkeit. Zu einem jährlichen Runden Tisch werden alle Kooperationspartner, Interessensvertretungen, Verbände und am Programm Interessierte eingeladen, um sich über den Fortschritt zu informieren und Impulse zur weiteren Gestaltung zu geben.

Konzept und Schwerpunkte

Zentrales Element im Programm sind die Schulleitungsnetzwerke. In schulartübergreifenden Akademien treffen sich die Schulleiterinnen und Schulleiter regelmäßig zur Professionalisierung und zum Austausch untereinander. Im Fokus stehen hierbei Inputs zu Management und Leadership, Instrumente der Personalentwicklung und der Steuerung von Schulentwicklungsprozessen, Teamentwicklung und Haltung. Das eigene Handeln soll dabei reflektiert und weiterentwickelt werden. Wichtig ist dabei auch die Kohärenz der Programmbausteine und die systematische Nutzung dieser im Hinblick auf die Entwicklungsziele. Dies alles geschieht datenbasiert und wird regelmäßig evaluiert. 

Parallel zu den Schulleitungsnetzwerken gibt es ein Qualifizierungsprogramm für die Schulaufsicht. Die Referentinnen und Referenten nehmen eine wesentliche Rolle in der Begleitung der Schulen und in der Steuerung der Schulentwicklungsprozesse ein. Schulleitung und Schulaufsicht müssen daher in ihrem Handeln und den zugrunde liegenden Konzepten und Annahmen gut aufeinander abgestimmt sein.