Schulisches Krisenmanagement
Belastende Ereignisse gehören zur schulischen Realität und können sich bei Unfällen oder Notfällen, je nach Ereignis stärker oder schwächer auf Schule und Umfeld auswirken. Bei sexueller oder physischer Gewalt, Suchtproblemen sowie psychischen Krisen steigt die Belastung im System Schule und Umfeld.
Hohe Betroffenheit und begrenzte Ressourcen können zu einer schulischen Krise führen, in der die Notfall- und Krisenbewältigung erforderlich wird. Um schulische Krisenfälle angemessen bewältigen zu können, verfügen Schulen in Rheinland-Pfalz über ein schulisches Krisenteam mit festen Strukturen und Zuständigkeiten sowie über die Erstellung eines schulischen Krisenplans, der unterschiedliche Notfallszenarien berücksichtigt. Das Krisenteam arbeitet systematisch daran, Betroffene zu schützen und zu unterstützen sowie Abläufe zur Krisenbewältigung sicherzustellen. Es bestehen klare Eskalations- und Koordinationswege sowie Schnittstellen zu externen Partnern und Institutionen. Der schulische Krisenplan dient der Vorbereitung, Reaktion und Nachsorge in Krisensituationen.
Weitere Informationen für den Bereich des schulischen Krisenmanagement des Pädagogisches Landesinstitut sowie der Gewalt- und Extremismusprävention finden Sie auf dem Bildungsserver.
