Prävention von sexualisierter Gewalt

Die WHO und die Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM) weisen darauf hin, dass etwa ein bis zwei Kinder in jeder Schulklasse von sexueller Gewalt in der Familie und andernorts betroffenen waren/sind.
Prävention soll helfen, das Risiko von sexualisierte Gewalt gegen Kinder und Jugendliche zu verringern, Missbrauch frühzeitig zu beenden und im Bedarfsfall schnelle und passgenaue Hilfen bereitzustellen.

Weitere Informationen zur Prävention von sexualisierter Gewalt in der Schule, die Handlungsempfehlungen der KMK sowie Fortbildungsangebote stellt die Bildungsserverseite Gewaltprävention zur Verfügung.

Prävention durch Sexuelle Bildung
Ein wichtiger Grundpfeiler in der Prävention von sexualisierter Gewalt ist sexuelle Bildung. 
Wenn Kinder Begriffe für Geschlechtsteile und Sexualität kennen, fällt es ihnen leichter, über sexuelle Übergriffe zu sprechen. Zudem sollten sie früh den Unterschied zwischen Sexualität und sexualisierter Gewalt verstehen. 
Auch in älteren Klassenstufen ist die Prävention von sexualisierter Gewalt untrennbar mit einer altersgerechten sexuellen Bildung verbunden. Sexualaufklärung soll hier neben dem Wissenserwerb rund um Schwangerschaft, Verhütung und Prävention von STI die Kompetenzen für einen bewussten und verantwortungsvollen Umgang mit der eigenen Sexualität stärken und ein grenzachtendes und verantwortungsvolles Handeln fördern. 

Deckblatt der Broschüre Schutzkonzept gegen sexuelle Gewalt des PL RLP

Informationen zur Schutzkonzeptentwicklung sowie weitere Unterstützungsangebote finden Sie auf der Website des Pädagogischen Landesinstituts RLP.

Schutzkonzepte 
Schulen haben einen besonderen Kinderschutzauftrag und dabei spielen institutionelle Schutzkonzepte eine große Rolle. Sie können die Risiken für sexuelle Gewalt im eigenen Einflussbereich verringern und von Missbrauch betroffenen Kindern und Jugendlichen Hilfe anbieten.
Die Abteilung Schulpsychologie des Pädagogischen Landesinstituts bietet weitere Informationen zum Thema sexualisierte Gewalt und Unterstützungsmöglichkeiten bei der Entwicklung schulischer Schutzkonzepte.