Autismus

Autismus wirkt sich bei jedem betroffenen Menschen individuell aus, beispielsweise in den Bereichen von Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, Sprache, Lernen, Soziale Interaktion, Stimmungsregulation sowie in Kognition und Fertigkeiten. Diese Auswirkungen können die Bewältigung des schulischen Alltags und das eigene Lernen beeinflussen. Besondere Bedeutung haben daher für Schulen die Berücksichtigung der individuellen autismus-bedingten Besonderheiten in der Förderung, sowie die Gewährung eines individuellen Nachteilsausgleichs

In allen Schularten werden Schülerinnen und Schüler mit fachärztlichen Diagnosen aus dem Autismus-Spektrum (frühkindlicher Autismus, Aspergersyndrom, atypischer Autismus nach ICD-10; Autismus-Spektrum-Störung nach ICD-11) unterrichtet und gefördert.

In der Regel ist keine sonderpädagogische Diagnostik erforderlich. Das Verfahren zur Feststellung eines sonderpädagogischen Förderbedarfs wird nicht eingeleitet.

Den Schulen stehen auf Antrag bei der für Sie zuständigen ADD geschulte Beraterinnen und Berater für Autismus zur Verfügung. Diese bieten auch Netzwerktreffen an um den Austausch zwischen den Lehrkräften zu gestalten. Diese Treffen und weitere Fortbildungen finden sie hier .