Herzlich willkommen am Staatlichen Studienseminar für das Lehramt an Förderschulen Neuwied mit Teildienststelle Trier.
Aktuelles: Uni-Erlebnistag an der Universität Koblenz am 03.06.2026
Am 03.06.2026 fand an der Universität Koblenz erneut der Uni-Erlebnistag statt. In Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Lehrerbildung (ZfL) wurden verschiedene Informations- und Beratungsangebote für Studieninteressierte und Studierende durchgeführt, die Einblicke in die unterschiedlichen Lehrämter ermöglichten. Darüber hinaus präsentierten sich die Lehrämter mit Beratungsständen.
Unser Studienseminar war durch die Fachleiterinnen Frau Büsse und Frau Hankes-Mosbacher sowie die Förderschullehrerin Frau Scherer vertreten. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, sich über das Lehramt an Förderschulen, den Vorbereitungsdienst sowie die vielfältigen beruflichen Perspektiven zu informieren.
Dabei ergaben sich viele interessante Gespräche und wertvolle Begegnungen mit Studieninteressierten, die sich für die besonderen Anforderungen und Chancen unseres Lehramts interessierten. Die Vertreterinnen und Vertreter unseres Studienseminars konnten die Gelegenheit nutzen, Einblicke in die Ausbildung und den Berufsalltag zu geben sowie für die vielfältigen sonderpädagogischen Arbeitsfelder einer Förderschullehrkraft zu werben.
Aktuelles: Lernwerkstatt „Einsatz basaler Gebärden im Unterricht“ am 02.06.2026 in Neuwied
Am 02.06.2026 fand in der Landesschule für Gehörlose und Schwerhörige in Neuwied eine praxisorientierte Lernwerkstatt zum Thema „Einsatz basaler Gebärden im Unterricht“ statt, an der mehrere Lehramtsanwärterinnen teilnahmen. Geleitet wurde die Veranstaltung von der Fachleiterin Tatjana Ackermann.
Zu Beginn erhielten die Teilnehmenden einen theoretischen Einblick in die Deutsche Gebärdensprache (DGS), Lautsprachbegleitende Gebärden (LBG) sowie in die Lautsprachunterstützenden Gebärden (LUG). Dabei wurden grundlegende Aspekte des Aufbaus und der Ausführung Gebärden sowie der Zielgruppe thematisiert.
Im anschließenden Praxisteil konnten die Anwärterinnen erste Gebärden erlernen und direkt anwenden. So standen unter anderem Gebärden zum eigenen Namen, zum Alter sowie zur Lieblingsfarbe im Mittelpunkt. Die unmittelbare Umsetzung sorgte für viele Erfolgserlebnisse und machte deutlich, wie schnell erste kommunikative Zugänge geschaffen werden können.
An einer abwechslungsreich gestalteten Lerntheke mit vielfältigen Materialien, Anregungen und Praxisideen hatten die Teilnehmenden anschließend die Möglichkeit, verschiedene Methoden und Einsatzmöglichkeiten basaler Gebärden kennenzulernen und selbst auszuprobieren. Der intensive Austausch über konkrete Unterrichtssituationen eröffnete dabei zahlreiche Impulse für die eigene pädagogische Praxis.
Die Lernwerkstatt war geprägt von einer offenen und motivierenden Atmosphäre, vielen neuen Erkenntnissen und einer großen Portion Freude am gemeinsamen Lernen.
Die Veranstaltung machte deutlich, welchen wertvollen Beitrag basale Gebärden für eine inklusive und teilhabeorientierte Unterrichtsgestaltung leisten können, und regte dazu an, neue Kommunikationswege im schulischen Alltag bewusst zu nutzen.
Lea Frey
Aktuelles: Lernwerkstatt „Eigenen Glaubenssätzen begegnen“ am 01.06.2026 in Neuwied
Am 01.06.2026 fand in der Landesschule für Gehörlose und Schwerhörige die inspirierende Lernwerkstatt „Eigenen Glaubenssätzen begegnen“ unter der Leitung von Naveen Schwind statt. Die Veranstaltung richtete sich an unsere frisch ausgebildeten Förderschullehrkräfte, die ihre Prüfungen bereits erfolgreich abgeschlossen hatten.
Ziel der Lernwerkstatt war es, sich liebevoll, wohlwollend und wertschätzend mit der eigenen Biografie auseinanderzusetzen. Mithilfe selbst erstellter Genogramme konnten die Teilnehmenden nicht nur ihre Lebenswege nachzeichnen, sondern auch den Gedanken, Haltungen und Glaubenssätzen ihrer Eltern und Großeltern begegnen.
Auf der Suche nach den eigenen Glaubenssätzen bildete der offene und wertschätzende Austausch in der Gruppe eine wichtige Grundlage. Er ermutigte die Teilnehmenden, sich ihren persönlichen Überzeugungen anzunähern, diese zu reflektieren und für sich festzuhalten.
Zum Abschluss wählte jede Person einen stärkenden, positiven Glaubenssatz aus. Dieser wurde symbolisch auf einem Papierschiff zu Wasser gelassen – als Zeichen dafür, neue Gedanken bewusst mitzunehmen und ihnen Raum im eigenen beruflichen und persönlichen Alltag zu geben.
Besonders eindrücklich fasste ein Lehramtsanwärter seine Erfahrungen mit den Worten zusammen: „Durch die Auseinandersetzung mit den eigenen Glaubenssätzen und der eigenen Biografie verstehen wir nicht nur unser pädagogisches Handeln als Lehrkräfte besser, sondern können auch die Biografien unserer Schülerinnen und Schüler bewusster wahrnehmen und ihnen mit noch mehr Verständnis begegnen.“
Die Lernwerkstatt bot wertvolle Impulse für die persönliche und berufliche Weiterentwicklung und stärkte die Teilnehmenden darin, ihren weiteren Weg mit mehr Selbstvertrauen, Empathie und innerer Klarheit zu gestalten.
Auf unserer Homepage finden Sie folgende Inhalte:
- Aktuelles: Neuigkeiten aus unseren Dienstellen in Neuwied und Trier
- Wir über uns: Personen in unserem Studienseminar
- Seminarprogramm: Leitbild zur Gestaltung des Vorbereitungsdienstes
- Ausbildung: Organisationsstruktur der Ausbildung
- Ausbildungspartner: Kooperationspartner unseres Studienseminars
- Kontakt: Kontaktmöglichkeiten im Überblick
Aktuelles: Besuch der Gedenkstätte Hadamar am 08.01.2026
Zu Beginn des neuen Jahres 2026 fand für alle Anwärterinnen und Anwärter sowie deren Fachleitungen für Berufspraxis eine Seminarveranstaltung von besonderer Eindrücklichkeit statt. Der Besuch der Gedenkstätte Hadamar machte die nationalsozialistischen Verbrechen im Rahmen einer Seminarveranstaltung des Berufspraktischen Seminars unmittelbar am historischen Ort erfahrbar. Die Auseinandersetzung mit den persönlichen Schicksalen der Opfer, den originalen Räumlichkeiten und den dokumentierten Abläufen der "Euthanasie"-Verbrechen machte das Ausmaß des Leidens und der Gewalt besonders greifbar und emotional berührend.
Wortlos und befangen stiegen die Seminargruppen in den Keller hinab, indem in den Jahren 1941/1942 die Vernichtung mit Gas stattgefunden hat. Viel war nicht zu sehen: Ein Gewölbe, ein gefliester Raum mit Wasserleitungen an der Decke, ein Tisch aus Stein, die Abdrücke des Ofens. Wie müssen sich die Menschen gefühlt haben, die Duschwasser erwarteten? Welche Menschen konnten täglich Kinderleichen über den Boden ziehen und Hirne und Organe entnehmen? Bestürzung - Stille - Unverständnis - Wut
Zwischen 1941 und 1945 wurden in der damaligen Tötungsanstalt in Hadamar nahezu 15000 Menschen systematisch ermordet. Unter ihnen waren psychisch kranke Menschen und Menschen mit Behinderungen - Alte und Junge, Männer, Frauen und Kinder. Besonders eindrücklich war die Erkenntnis, dass die Schülerinnen und Schüler mit denen wir im Lehramt Förderschulen arbeiten und für die wir Verantwortung tragen, damals ausnahmslos zu den Betroffenen gehört hätten.
Der Besuch der Gedenkstätte macht deutlich, wie wichtig es ist, Verantwortung für die Würde und den Schutz jeden einzelnen Kindes und Jugendlichen zu übernehmen und nicht müde zu werden, für demokratische Werte und respektvollen Umgang mit Vielfalt zu sensibilisieren.
Text: Doris Lemjimer
Aktuelles: Verabschiedung von Marianne Briesemann
Im Anschluss an die Seminarkonferenz am 11.12.2025 wurde unsere langjährige Kollegin Marianne Briesemann in den Ruhezustand verabschiedet.
Seminarleiter Carlo Groß würdigte das große Engagement von Marianne Briesemann an ihren verschiedenen Wirkungsstätten ihrer beruflichen Laufbahn. In unserem Studienseminar war sie vor allem für die Ausbildung im Förderschwerpunkt Sehen verantwortlich.
Wir danken ihr für das große Engagement, wünschen ihr Gesundheit und Glück für die Zukunft und freuen uns auf jedes Wiedersehen.
Aktuelles: Seminarveranstaltung in der Fachdidaktischen Ergänzung musisch-kreative Fächer am 04.12.2025
In einer dritten Veranstaltung zur Fachdidaktischen Ergänzung musisch-kreative Fächer mit Seminarleiter Carlo Groß stand am 4. Dezember 2025 das Theaterspiel im Mittelpunkt. Nach einer theoretischen Einführung in die Fachdidaktik und einer Unterrichtsmitschau zum Thema wurden verschiedene Formen des Darstellenden Spiels erprobt. Hierbei stand die Freude am Spiel und das eigene Ausprobieren im Vordergrund. Kurze Sequenzen wurden von den Seminarteilnehmenden aus dem Stehgreif improvisiert oder gemeinsam in der Gruppe vorbereitet und aufgeführt. Auch die Praxis des Schattentheaters konnte mit verschiedenen Objekten am Overhead-Projektor und mit Taschenlampen erprobt werden. Mit viel Humor und Freude wurde in der Veranstaltung in einer angenehm lockeren Atmosphäre intensiv gearbeitet.<o:p></o:p>
Einstellungstermine unserer Dienststellen
Der nächste Einstellungstermin unserer Dienststelle in Neuwied ist der 01.08.2026. In Trier stellen wir wieder zum 15.01.2027 ein. Das Bewerbungsportal für den Vorbereitungsdienst und weitere Informationen finden Sie hier.
Aktualisierung unserer Homepage
Wir überarbeiten unsere Homepage. Die akualisierten Informationen zur Ausbildung im Berufspraktischen Seminar und in den Förderschwerpunkten finden Sie in der Rubrik "Ausbildung".
Informationen für Mentorinnen und Mentoren
Die Unterlagen zu den Dienstbesprechungen finden Sie inzwischen auf unserer Instanz des Bildungsportals RLP.
Hier kommen Sie direkt zum Bildungsportal RLP.
Hervorragende Einstellungsaussichten in Rheinland-Pfalz
Alle Anwärterinnen und Anwärtern für das Lehramt an Förderschulen erhalten unter Vorbehalt der bestandenen Prüfung im Schuljahr 2026/2027 eine landesweite Zusage für eine Planstelle (Verbeamtung).















